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Fritöse, Fritteuse oder Friteuse

Gleich vorweg, das elektrische Gerät zum Erwärmen von Frittierfett oder Öl schreibt man im deutschen Sprachraum nach der Rechtschreibreform Fritteuse mit „tt“. In der Schweiz heißt es Friteuse und Fritöse ist eigentlich falsch.

Trotzdem wird in der größten Suchmaschine der Begriff Friteuse 27.100 mal im Monat aufgerufen, der Begriff Fritteuse 8.100 mal und der Begriff Fritöse immerhin noch 1.900 mal.

Ich würde vorschlagen, wir nehmen uns hier die Mehrheit zum Vorbild und sprechen bei den Friteusen, die Fett oder Öl erhitzen, von “ der Friteuse“. Lediglich bei der Heißluftfritteuse ist das „tt“ die häufigste Bezeichnung.

Trotzdem wollen wir die 1900 Suchenden, die Monat für Monat das Wort Fritöse in die Suchmaschinen eintragen, nicht vernachlässigen und deshalb verwende ich hier in diesem Artikel einmal die Bezeichnung Fritöse. Wer weiß, vielleicht stimmt der Begriff ja auch nach der nächsten Rechtschreibreform, so wie jetzt ja auch statt Mayonnaise  die Bezeichnung Majonäse zulässig ist.

Bis auf besondere Fritösen für besondere Fälle unterscheidet man folgende 3 Arten:

Wir unterscheiden hier auf Friteuse-tipps.de zum einen zwischen der Art der Erwärmung des Frittiergutes und zwischen den verschiedenen Größen, die angeboten werden.

So gilt als Faustregel:

  • Für einen 2 Personen Haushalt reicht eine Friteuse mit ca. 250 – 500 Gramm Füllmenge
  • Für einen 4 Personen Haushalt reicht eine Friteuse mit ca. 750 – 1000 Gramm Füllmenge
  • Für einen 5 – 7 Personen Haushalt reicht eine Friteuse mit ca. 1250 – 1700 Gramm Füllmenge

Unser Tipp:

Die kleinsten Fritteusen ( Mini Fritteuse) sind nicht besonders komfortabel, weil sie sich eigentlich nur für die Zubereitung einer bis 2 Portionen Pommes eignen. Will man andere Dinge wie Fleisch, Gebäck oder ähnliches frittieren, stößt man wegen der geringen Größe an Grenzen.

Obwohl eine Mini Fritteuse sehr günstig – oft schon unter 20,00 Euro – zu haben ist, raten wir auch bei kleinerem Haushalt eine mittelgroße Friteuse zu wählen.

Am hier gleich rechts abgebildeten Beispiel sehen Sie, dass die kleine Mini Fritteuse von Severin, obwohl sie schon einen Fett-Inhalt von 950 Gramm hat, nur maximal 200 Gramm Frittierinhalt aufnimmt. Das ist gerade mal eine Portion Pommes als Beilage zu einer Currywurst. Die Wurst müssten Sie auch separat braten, denn die passt auf keinen Fall in eine Mini Fritteuse. Höchstens in Stücke geschnitten.

Aus diesem Grund zeigen wir Ihnen der Vollständigkeit halber auch auf Friteuse-Tipps.de eine Auswahl an Mini Fritteusen, gehen aber vorerst nicht so ausführlich auf sie ein. Wir denken, Sie haben dafür Verständnis.

Der Trend geht zur Heißluftfritteuse

 

Was ist eine Fritöse?

Eine Fritöse ist ein Behälter, in dem in der Regel Fett oder Öl erhitzt wird um darin Fleisch, Gemüse oder Obst zu garen. Im  Deutschen wird eine Fritöse daher laut Wikipedia auch als elektrischer Frittierfetterhitzer bezeichnet.

Speisen durch Frittieren zu garen geht sehr schnell und das Ergebnis ist sehr wohlschmeckend. Deshalb werden Fritösen auch gern in Gaststätten mit schneller Küche verwendet.

Ein Nachteil ist, dass gerade bei panierten Speisen oder Gebäcke sehr viel Fett auf dem Frittiergut verbleibt und so das Essen sehr kalorienreich ist. Außerdem entsteht beim Frittieren ein starker Geruch, der bei modernen Fritösen, wie sie für den Haushalt angeboten werden, aber durch in die Deckel eingebaute Filter stark vermindert werden kann.

Bekannt wurde das Frittieren durch die Pommen Frites, die noch heute die am häufigsten frittierte Speise sind.